In der Ökonomie bedeutet Boden weit mehr als Erde. Er bezeichnet alle natürlichen Ressourcen und Standorte, die die Natur bereitstellt und die niemand erzeugt hat — Grundstücke, Bodenschätze, Wasser, das Funkfrequenzspektrum und mehr.
Boden ist einer der drei klassischen Produktionsfaktoren, neben der Arbeit (menschliche Anstrengung) und dem Kapital (Werkzeuge und Gebäude). Sein bestimmendes Merkmal ist, dass sein Angebot fest ist: Wir können nicht mehr davon herstellen, weshalb sich sein Wert so anders verhält als der von Dingen, die wir produzieren.